Schade! BT Füchse unterliegen bei den Fivers hauchdünn mit 28:29!

11. Dezember 2021 | von Philipp Schwarz

Das war knapp: Die BT Füchse Auto Pichler müssen sich beim klaren Favoriten HC Fivers WAT Margareten nach einem Herzschlag-Finish nur denkbar knapp geschlagen geben.

Schlechte Nachrichten gab es schon vor Spielbeginn: Adam Seferovic musste krankheitsbedingt w. o. geben. Dann allerdings folgte für die Füchse ein Auftakt nach Maß: Luka Marinovic fischte schon in der Anfangsphase den ersten Siebenmeter aus der Ecke, auf der anderen Seite trafen Maretic und Ratajec zur raschen 2:0-Führung. In der Folge lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Nach 15 Minuten lagen die Füchse noch mit 9:8 in Front. In Folge fanden die Wiener aber besser ins Spiel und kamen immer wieder aus ihren gefürchteten Tempo-Gegenstößen zum Erfolg. Und so zu einer 14:12-Führung zur Pause.

Vergab in der Schlusssekunde mit einem erfolglosen Siebenmeter die Chance auf den Ausgleich: Sebastian Burger

Gleich nach dem Seitenwechsel dann der nächste Schock: Kurz nachdem er zum 13:14 getroffen hatte, kippte der eben erst genesene Florian Spendier ohne Fremdeinwirkung um und musste verletzt vom Platz. Doch der Schreck währte nur kurz: Die Füchse kämpften sich endgültig ins Spiel zurück und kamen nach 42 Minuten wieder zum 21:21-Ausgleich. Marinovic parierte gesamt gleich vier (!) Siebenmeter, das Spiel stand auf des Messers Schneide. Doch der Verletzungsteufel sollte noch einmal zuschlagen: Nach 50 Minuten erwischte es auch noch Top-Scorer Anze Ratajec! Doch auch das sollten die dezimierten Füchse noch wegstecken, kämpften sich von 23:27 wieder bis auf 28:29 heran, ein empty-net-Tor von Goalie Marinovic. In der Schlusssekunde hatte Sebastian Burger noch aus einem Siebenmeter die Riesen-Chance auf den hochverdienten Ausgleich, er scheiterte aber an Fivers-Schlussmann Filzwieser. Und die Füchse fielen noch um einen Punkt um!

„Schade“, trauerte auch Trainer Benjamin Teraš einem möglichen Punktegewinn nach, „ich bin aber trotzdem sehr stolz auf meine Mannschaft! Wir haben mit einer tollen Leistung gegen einen starken Gegner bis zum Schluss mitgespielt. Letztlich hat uns dann das sportliche Glück gefehlt. Aber wir werden hart weiter arbeiten, dann wird das Glück auch bei uns zurück kommen. Und wir werden für unsere Leistung auch einmal belohnt!“