Nächste Zitterpartie: Füchse holen 25:25 in Vöslau!

22. Dezember 2021 | von Philipp Schwarz

Das darf ja nicht wahr sein: Wieder kassieren die BT Füchse Auto Pichler den Ausgleich in der Schlusssekunde, schrammen erneut an einem vollen Erfolg vorbei! Aber von Beginn an: 

Schon nach 30 Sekunden eröffnete Adam Seferovic mit dem 1:0 die Partie nach Maß. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, die Führung wechselte fast im Minutentakt. Und keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Maßgeblichen Anteil hatten da die beiden „Oldboys“ bei den Füchsen. Mario Maretic (gesamt vier Tore) und Luka Marinovic. Als den Gästen nach einer 6:4-Führung rund zehn Minuten kein Tor gelang, war es dem Füchse-Goalie zu verdanken, dass man nicht höher in Rückstand geriet. So ging es mit einem fast schon logischen Gleichstand in die Kabinen: 11:11.

Steuerte vier Treffer bei: Mario Maretic

Kaum Änderungen boten sich nach dem Seitenwechsel: Das Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich fort. Mit zahlreichen technischen Fehlern machten sich die Füchse selbst das Leben schwer, zudem pfiffen die Schiris zahlreiche Siebenmeter für Vöslau. Die Obersteirer lagen zwar meist mit einem Tor voran, wieder gelang es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. Erst als 30 Sekunden vor dem Ende Adam Seferovic der Führungstreffer zum 25:24 gelang, durfte man an den Sieg denken. Doch wieder nichts! Ein allerletzter Angriff der Niederösterreicher: Der Wurf kam von der Innenstange auf den Flügel, und Vöslau erzielte mit der Schlusssirene über den schon am Boden liegenden Füchse-Schlussmann noch den Endstand zum 25:25.

Wenigstens reichte es dieses Mal zu einem Unentschieden, die Chancen auf einen Platz in den Top-Acht sind nach dem gestrigen Sieg der HSG Graz über Margareten aber nur noch theoretischer Natur...

„Noch ist nicht aller Tage Abend“, ist Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland aber noch nicht entmutigt, „wenigstens haben wir heute wieder einmal angeschrieben. Auch wenn zum Schluss natürlich Riesenpech dabei war: Am Ende des Tages war es eine verdiente Punkteteilung.“

Wegen der Europameisterschaft hat die HLA Meisterliga jetzt rund sieben Wochen Pause. Weiter geht es für die BT Füchse erst wieder am 12. Februar mit dem Heimspiel gegen Bregenz. „Die Pause kann nicht schaden, endlich ist Zeit, die diversen Wehwechen auszukurieren“, sieht Füchse-Obmann Heinz Rumpold die Unterbrechung positiv, „dann werden die Karten noch einmal neu gemischt.“