Knapper als erwartet: BT Füchse Auto Pichler zwingen den WAT Atzgersdorf mit 25:24 (15:13) in die Knie!

27. März 2021 | von Philipp Schwarz

Das war ein hartes Stück Arbeit: Die BT Füchse Auto Pichler gewinnen ihr Auftakt-Match in der Bonusrunde gegen Atzgersdorf knapp, aber verdient, mit 25:24. Dabei hatte man in der ersten Spielhälfte kaum das Gefühl, dass die Heimischen in Verlegenheit geraten könnten. Schon nach vier Minuten lagen die Füchse mit 5:2 voran. Nach einer kurzen Schwächephase hieß es aber schon wieder 5:6. Insbesondere ein bärenstarker Anze Ratajec zeigte sich in bester Wurflaune (gesamt zehn Tore!) und nach 25 Minuten lagen die Heimischen wieder mit fünf Toren in Front (14:9). Bis zur Pausensirene kamen die Wiener aber wieder bis auf 15:13 heran.

War kaum zu bezwingen: Füchse-Goalie Luka Marinovic!

Nach dem Seitenwechsel startete die Offensiv-Abteilung der Füchse unkonzentriert: Jede Menge an technischen Fehlern und Fehlwürfen ließen die Gäste mithalten. In dieser Phase war es insbesondere Füchse-Goalie Luka Marinovic zu verdanken, dass die Partie nicht gänzlich kippte. Der Schlussmann der Füchse lief zur absoluten Bestform auf und hielt, was zu halten war! So kamen die Gäste zwar bis auf ein Tor heran, der Ausgleich sollte aber nicht gelingen. Der Knackpunkt war vielleicht die 50. Minute: Philipp Wohlhart, der (bei 22:20) extra zu einem Siebenmeter von Atzgersdorf ins Tor kam, parierte diesen prompt. In der Folge konnten sich die Füchse wieder etwas absetzen. In einer hektischen Schlussphase brachte die Radischnig-Truppe schließlich den 25:24-Sieg über die Runden!

„So knapp hätte es nicht unbedingt werden müssen“, atmete auch Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland nach der Schluss-Sirene durch. „Viele technische Fehler sowie tolle Tormann-Leistungen auf beiden Seiten haben das Spiel geprägt“, analysiert Weiland, „es ist uns leider nicht gelungen, schon früher den Sack zu zumachen. Atzgersdorf war, wie erwartet, sehr schwer zu bespielen. Aber am Ende des Tages zählen die beiden Punkte. Letztlich hat wohl unsere Routine den Ausschlag gegeben.“ Aber auch Weiland weiß: „Schon im nächsten Spiel gegen Vöslau wird wohl eine Steigerung notwendig sein...“