Füchse müssen sich zum Auftakt in Krems mit 23:30 geschlagen geben!

03. September 2021 | von Philipp Schwarz

„Krems ist sicher einer der Titel-Favoriten“, hatte Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland vor dem Spiel prophezeit – und er sollte Recht behalten: Die Niederösterreicher wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und fertigten Aufsteiger BT Füchse Auto Pichler klar mit 30:23 (15:11) ab.

Tormann Matthias Meleschnig musste aus privaten Gründen für diese Partie absagen, wurde aber vom erst 17jährigen Adin Jasarevic gut ersetzt, der einige Glanz-Paraden zeigte. Und zur Sicherheit hatte auch noch „Oldboy“ Luka Marinovic den Tormann-Pulli übergestreift.

Neun Tore und wertvollster Spieler seiner Mannschaft: Anze Ratajec!

In einer etwas zerfahrenen Partie konnten die Füchse zunächst gut mithalten. Nach zwölf Spielminuten gingen sie sogar in Führung: 6:5 für die Gäste leuchtete da von der Anzeigetafel! Doch Krems konnte eine Stufe höher schalten und erzielte drei Tore in Serie. Aber trotz einiger Schwächen im Abschluss blieben die Steirer dem Favoriten bis zum 11:10 auf den Fersen, erst gegen Halbzeit wurde der Rückstand deutlicher. Mit 15:11 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Heimischen zunächst weiter zulegen (17:11), doch die Füchse ließen sich nicht abschütteln. Insbesondere einem groß aufspielenden Anze Ratajec – der immer wieder mit knallharten Würfen aus dem Rückraum ins Schwarze traf – war es zu verdanken, dass die Partie nie einseitig wurde. Eine wirkliche Aufholjagd wollte den Füchsen aber auch nicht mehr gelingen. Erst in der Schlussphase, als die Füchse nach einem missglückten Wechsel gleich mit zwei Mann weniger auskommen mussten, war die Partie endgültig gelaufen. Endstand: 30:23!

Einsatz und Leistung waren absolut in Ordnung!

„Um gegen so einen Gegner zu punkten, müsste schon alles passen“, war Karl-Heinz Weiland gar nicht unzufrieden, „aber wir mussten eben doch einige Spieler vorgeben. Hätten wir mehr Möglichkeiten zu wechseln gehabt, hätte es vielleicht anders ausgesehen. So ist der Sieg von Krems aber natürlich absolut verdient!“ Dennoch kann der Geschäftsführer seinem Team keinen Vorwurf machen: „Wir haben beherzt gefightet und waren uns der Stärke des Gegners natürlich bewusst. So war die Leistung absolut in Ordnung.“ Keinesfalls sieht er jetzt einen Rückschlag für seine Mannschaft: „Es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir haben gewusst, dass zu Saisonbeginn zwei überaus starke Gegner warten. Aber schon nächste Woche, in der eigenen Halle, kann die Welt schon wieder anders aussehen!“ 

Eine Niederlage setzte es auch für unser Future-Team: Nach einem 11:16-Rückstand zur Pause musste man sich den Niederösterreichern mit 27:29 geschlagen geben.