Füchse gehen optimistisch ins Derby gegen Bärnbach/Köflach!

08. Oktober 2021 | von Philipp Schwarz

Im zweiten Steirer-Derby der Saison wollen die BT Füchse Auto Pichler jetzt auch anschreiben: Am Samstag, 19 Uhr, ist die HSG XeNTiS Bärnbach/Köflach in der Brucker Sporthalle zu Gast! 

Und die Vorzeichen für den zweiten Saisonsieg in der HLA MEISTERLIGA stehen für die Heimischen nicht schlecht: „Sicher ein Gegner auf Augenhöhe“, weiß Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland, „natürlich haben wir da zwei Punkte im Visier.“ Die Gäste liegen derzeit in der Tabelle punktegleich mit der Teras-Truppe, können ebenfalls einen Sieg bislang aufweisen. „Darum wäre es wichtig, wieder anzuschreiben“, gibt Weiland das Ziel vor, „dann könnten wir vielleicht vorzeitig einen kleinen Abstand zum Tabellenende schaffen.“ Von einem Pflichtsieg will man bei den Obersteirern aber nicht sprechen: „Ich gehe davon aus, dass es in der unteren Tabellenhälfte bis zum Schluss sehr knapp hergehen wird. Da werden jetzt noch keine Entscheidungen fallen!“

Nach seiner Verletzung wieder dabei: Florian Spendier

Im Tor wird voraussichtlich wieder Luka Marinovic stehen. Matthias Meleschnig wurde zwar in dieser Woche die Nähte an der verletzten Hand los, ein Einsatz kommt für ihn aber noch zu früh. So soll es einmal mehr der Routinier im Füchse-Kasten richten, der zuletzt in Bregenz wegen einer Ausbildung doch schmerzhaft abgegangen ist. Außerdem: Florian Spendier ist erstmals nach seiner Verletzung wieder an Bord, „auch wenn er wohl vorerst vorwiegend in der Defensive eingesetzt wird. Dann wird sich zeigen, wie weit er schon ist.“ Zudem können die Füchse auf die aufsteigende Form von Adam Seferovic setzen, der zuletzt gleich zehn Treffer ablieferte. „Die Leistungssteigerung nehmen wir natürlich gerne zur Kenntnis, wenn er so weiter spielt, haben wir ergänzend zu Anze Ratajec einen zweiten Führungsspieler im Aufbau.“

Weiland stimmt natürlich auch wieder die tolle Stimmung in der Brucker Halle optimistisch, obwohl auch im Handball Corona einige Fans kostet. „Auch wenn Derbys bekanntlich eigene Gesetze haben und es sicher nicht leicht wird: In der eigenen Halle sollten wir schon gewinnen. Und mit einer Leistung wie zuletzt gegen Vöslau wird uns das auch gelingen!“