Füchse-Damen ziehen mit glattem 35:30 in Feldkirch ins Semifinale ein!

03. April 2021 | von Philipp Schwarz

Die Ausgangslage war klar: Wer diese Partie gewinnt, steht im Semifinale der WHA! Und die Damen der BT Füchse Powersports ließen zu keiner Sekunde Zweifel aufkommen, welches Team sich das verdient hat. In ganz souveräner Manier diktierten Schuster-Levak und Co. die Partie: Nach neun Minuten lag man bereits mit 7:4 in Front. Zwar zeigten die Heimischen Kämpferherz und gingen nach 14 Minuten noch einmal mit 9:8 in Führung. Allerdings zum letzten Mal...

Denn dann zeigte einmal mehr insbesondere die routinierte Aufbaureihe der Füchse mit Andrea Klaric, Slavica Schuster-Levak und Nikoleta Zizic ihre ganze Klasse und spielte phasenweise mit den Vorarlbergerinnen Katz und Maus. Wobei die Gäste aus der Steiermark dabei meist das bessere Ende für sich hatten. Unterstützt von einer erneut stark aufspielenden Jana Novakovic im Tor – die die kürzlich am Knie operierte Helena Segota im Tor wieder erstklassig vertrat – spielten sich die Füchse bis zur Pause einen souveränen 20:11-Vorsprung heraus! Die Partie war praktisch entschieden...

Slavica Schuster-Levak führte die Füchse-Damen mit zwölf (!) Toren zum Sieg!

Nach dem Seitenwechsel gingen es die Füchse-Damen etwas entspannter an: Mit dem klaren Vorsprung im Rücken schlich sich auch der eine oder andere Konzentrationsfehler ein. Dennoch gab es in dieser Partie nie den Funken eines Zweifels, wer als Sieger vom Parkett gehen würde. Zu souverän agierten die Füchse-Damen, ließen hinten nichts anbrennen, und trafen vorne fast nach Belieben. Der Sieg war letztlich mit dem Endstand von 35:30 für unsere Damen nie in Gefahr! Somit können die BT Füchse in der letzten Runde des Grunddurchgangs nicht mehr vom vierten Tabellenplatz verdrängt werden, auch die Teilnahme am Europacup ist in trockenen Tüchern!

„Dass es so glatt geht, hätten wir nicht erwartet“, strahlte auch Füchse-Kapitänin Carina Edlinger nach dem Spiel, „aber Trainer Hrupic hat uns einmal mehr hervorragend auf den Gegner eingestellt! Unser Trumpf ist der Zusammenhalt, das haben wir auch heute wieder bewiesen.“

Stolz war natürlich auch Erfolgs-Trainer Ivan Hrupic: „Wenn ich die Leistung meiner Mannschaft über die ganze Saison betrachte, dann haben wir uns das Halbfinale in der WHA absolut verdient!“ Und der Trainer zeigt sich sehr glücklich: „Meine Mädels haben heute einmal mehr ihr ganzes Potential abgerufen. Auch die Arbeit in der Deckung war hervorragend. Jetzt brauchen wir auch im Halbfinale keinen Gegner fürchten! Alles ist möglich...“