Eine heiße Partie in Trofaiach: Alles oder nichts gegen Atzgersdorf!

25. Mai 2021 | von Philipp Schwarz

Nach der empfindlichen Niederlage am Samstag in Atzgersdorf müssen es die BT Füchse Auto Pichler jetzt im dritten Semifinal-Spiel am Mittwoch, 18 Uhr, in der Trofaiacher Sporthalle richten. Setzt es da die nächste Niederlage, wäre die Saison vorbei, der Traum vom Aufstieg ausgeträumt. Aber so weit soll es nicht kommen...

Füchse-Kapitän Martin Breg ist nach dem Dämpfer zuletzt wieder optimistisch!

„Das letzte Ergebnis trügt auch etwas“, meint Füchse-Kapitän Martin Breg, „es war nicht alles schlecht, was wir dort abgeliefert haben. Wir wurden am falschen Fuß erwischt, haben auch den Fehler gemacht, dass wir in der zweiten Hälfte dann zu hektisch eine Aufholjagd starten wollten, dem Gegner somit ins offene Messer gelaufen sind...“ Aber Schwamm drüber, jetzt zählt nur noch das Entscheidungsspiel am Mittwoch. Und da wollen sich die Füchse wieder von ihrer Schokoladenseite zeigen, dann ist der Kapitän guter Dinge, dass es mit dem Aufstieg klappt: „Wir müssen uns der Aufgabe stellen! Jeder einzelne von uns muss sich jetzt selbst bei der Nase nehmen, in dieser Partie wieder das Maximum abrufen! Dann sieht die Sache gleich wieder ganz anders aus.“ Die Gefahr, dass nach der letzten Partie das Selbstvertrauen angeknackst sein könnte, sieht Breg nicht: „Wir wissen, was wir können, müssen es diesmal aber auch umsetzen. Jetzt ist jeder einzelne gefordert, wir müssen am Mittwoch einfach liefern!“

Was bis zur entscheidenden Partie jetzt noch am Programm steht? „Das letzte Spiel haben wir ausführlich auf Video analysiert, dann abgehakt. Jetzt steht natürlich die Taktik im Mittelpunkt, vielleicht können wir uns auch noch punktuell verbessern.“ Auch sich selbst nimmt der Kapitän, der schon einige derartige Entscheidungsspiele hinter sich hat, in die Pflicht: „Ich versuche natürlich, positive Stimmung hinein zu bringen. Und insbesondere unseren jüngeren Spielern, die das so noch nicht erlebt haben, den einen oder anderen Tipp zu geben – auch wie sie mit dem Druck besser umgehen können.“ 

Wäre ja auch jammerschade, wenn man nach einer tollen Saison jetzt vorzeitig – noch dazu in der eigenen Halle – ausscheiden würde. Auch wenn das letzte Spiel sicher ein Dämpfer war: „Ich glaube an meine Mannschaft und auch an mich selbst! Wenn jeder sein Potenzial abrufen kann, bin ich sehr optimistisch, dass wir die Partie vor unseren tollen Fans für uns entscheiden werden...“