BT FÜCHSE Doppelveranstaltung - Sieg und Unentschieden!

18. Oktober 2020

Die Gäste aus Niederösterreich konnten vorerst nur bis zur 15. Spielminute und einem Stand von 7:7 mithalten! Neuerwerbung Milan Cucuc zeigte im Tor von Tulln erneut seine Klasse, aber auch sein Gegenüber, Luka Marinovic im Kasten der Füchse, bewies, dass er sein Handwerk gelernt hat und zog Tulln mit zahlreichen Paraden (Quote von 42 Prozent in Hälfte eins!) den Nerv.

Nach einem Time out der Heimischen gelangen vier Tore in Serie (bis zum 11:7), zudem sah Tullns Top-Scorer Mislav Nenadic in der 21. Minute Rot. So hielt der Vorsprung bis zur Pausensirene: Mit einem 16:12 ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Füchse zunächst den Vorsprung aus, nach 38 Minuten lagen die Heimischen mit sieben Toren in Front (21:14). Doch man liebt es offenbar spannend im Füchse-Bunker: Die Gäste steckten nicht auf und kämpften sich bis zur 50. Minute wieder auf 25:23 heran. In der Folge ließ die Poje-Truppe schließlich aber nichts mehr anbrennen und feierte letztlich einen verdienten 29:26-Erfolg!

„Natürlich hat uns Rot für Nenadic in die Karten gespielt,“ weiß Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland, „das war sicher sehr unglücklich für Tulln.“ Dass es danach dennoch wieder fast zu einer Zitterpartie geworden wäre, erklärt Weiland so: „Wir schaffen es leider noch nicht, unser Spiel bis zum Ende durchzuziehen, das müssen wir noch genau analysieren!“ Dennoch wurde es schließlich ein Erfolg mit drei Toren Vorsprung. „Den Fans hat es gefallen, die Stimmung in der Halle hat gepasst, und wir haben mit dem sechsten Sieg in Folge wieder zwei Punkte mehr am Konto!“

Zum „man of the match“ wurde Füchse-Kapitän Martin Breg gekürt, mit sieben Treffern einmal mehr bester Werfer seines Teams

 

 

Fast hätten die Damen der BT Füchse Powersports nachziehen können und die Handball-Gala in der Trofaiacher Sporthalle perfekt gemacht: Gegen die Perchtoldsdorf Devils reichte es mit einem 27:27 (15:14) aber zumindest zu einem Punkt!

In der ersten Spielhälfte gelang es keinem Team, sich entscheidend abzusetzen, schließlich ging die Heimmannschaft aber mit einem hauchdünnen 15:14-Vorsprung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Füchse explosionsartig, ließ in den ersten acht Minuten nur ein Gegentor zu und zogen bis zur 39. Minute auf 21:15 davon. Die Partie schien gelaufen...

Doch die rote Karte für Spielmacherin Slavica Schuster-Levak ließ die Partie noch kippen: In der 53. Minute konnten die Niederösterreicherinnen wieder ausgleichen: 25:25! Und in der Schlussphase entwickelte sich ein wahrer Krimi: Weitere Zeitstrafen gegen die Füchse folgten. Die zwei Minuten gegen Trainer Hrupic überstanden die Heimischen noch ohne Gegentor, nach weiteren zwei Minuten gegen Davidovic gingen die Devils mit 27:26 in Führung. Doch die Heimmannschaft wehrte sich verbissen gegen die Niederlage, und Kapitänin Carina Edlinger gelang 35 Sekunden vor der Schlusssirene aus einem Siebenmeter noch der mehr als verdiente Ausgleich! Endstand: 27:27!

„Für uns sicher ein verlorener Punkt,“ trauert Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland einem durchaus möglichen Sieg nach. „Es war ein toller Fight unserer Mannschaft, aber zahlreiche dubiose Schiedsrichter-Entscheidungen haben uns letztlich den nächsten vollen Erfolg gekostet“. So musste nach der roten Karte gegen Schuster-Levak sogar Trainer Ivan Hrupic wegen Kritik eine Zweiminuten-Strafe hinnehmen. „Unglaublich,“ wetterte Weiland nach der Partie, „haben die Schiris zuerst auf beiden Seiten für Kopfschütteln gesorgt, so wurde plötzlich alles gegen uns gepfiffen!“

Aus einer kompakten Mannschaftsleistung stach einmal mehr Torfrau Helena Segota hervor, die in den Schlusssekunden mit einer weiteren Parade den Punkt zumindest festhalten konnte. „Aber gesamt gesehen war heute eine Super-Stimmung in der Halle! Der Handball-Abend hat Spaß gemacht,“ zog Weiland Bilanz.