Autsch, das ging daneben! Die Damen der BT Füchse Powersports müssen sich Feldkirch mit 20:21 (10:12) geschlagen geben.

21. November 2020

Das hätte man sich im Füchse-Lager wohl anders vorgestellt: Ausgerechnet nach der Glanzleistung zuletzt in Atzgersdorf kassieren die Obersteirerinnen nach einer äußerst mäßigen Partie in der Brucker Sporthalle eine bittere Niederlage.

Schon der Start verlief nicht sehr erfolgversprechend: Nach zwölf Minuten hatten die Heimischen gerade einmal zwei (!) Treffer erzielt, Zwischenstand 2:5. Nach einem Time-out konnte man immerhin wieder aufschließen, nach 20 Minuten gelang der Ausgleich zum 7:7. Schließlich ging es mit einem 10:12 in die Kabinen.

Und wer dachte, es kann nur besser werden, lag daneben: Auch der zweite Spielabschnitt begann äußerst „durchwachsen“! Gerade einmal drei weitere Treffer gelangen bis Minute 48, da lagen die Füchse mit 13:18 zurück. Auch das Glück war in dieser Phase nicht aufseiten der Heimischen, die mehrfach den Ball an die Latte setzten. Schließlich passte sich auch Slavica Schuster-Levak der Offensiv-Schwäche an: Die sonst so treffsichere Top-Scorerin vergab gleich zwei Siebenmeter in Serie. Und es kam, wie es kommen musste: Zwar bäumte sich die Mannschaft noch einmal auf. Helena Segota im Tor hielt ihre Mannschaft mit einigen Paraden im Spiel, sodass es noch einmal spannend wurde: Zwei Minuten vor Schluss gelang der Anschluss-Treffer zum 20:21. Das sollte es aber dann schon gewesen sein...

Auch Trainer Hrupic wusste gegen die Offensiv-Schwäche kein Rezept!

„Eine Katastrophe“, schüttelte Füchse-Coach Ivan Hrupic nach dem Spiel den Kopf, „ich kann mir diese Leistung selbst nicht erklären! Wir haben überhaupt nicht unseren Rhythmus gefunden, viel zu wenig aggressiv gespielt. Ganz anders als zuletzt“. Womit die Gäste aus Vorarlberg auch in der Tabelle an den Füchsen vorbeigezogen sind. „Schade, dabei wollten wir in der Meisterschaft weiter an Boden gewinnen, das ist heute gründlich misslungen“.

Maßlos enttäuscht zeigte sich auch Füchse-Obmann Heinz Rumpold: „Keine Ahnung, was da heute los war! Zehn Minuten Leistung bringen ist eben zu wenig“, weiß der Füchse-Boss. „Über die Flügel lief so gut wie gar nichts. Wenn dann auch noch unsere Top-Werferinnen auslassen, steht man natürlich auf verlorenem Posten!“ Auch das Aufbäumen in der Schlussphase kam zu spät. „Das geht nur, wenn bei allen der hundertprozentige Wille da ist. Den habe ich heute aber leider bei einigen vermisst...“