Das war's! Füchsen kassieren bei Hypo NÖ 22:44-Klatsche!

22. Mai 2021 | von Philipp Schwarz

Erwartungsgemäß nichts zu holen gab es für die BT Füchse Powersports im zweiten Halbfinale bei Hypo Niederösterreich: Nach der klaren Heimniederlage kam es auswärts gleich noch dicker. Von der ersten Sekunde an zeigte der vielfache österreichische Meister den Füchse-Damen ihre Grenzen auf – 5:0 schon nach gerade einmal fünf Spielminuten. Während Hypo von Beginn an eine konsequente Leistungs aufs Parkett brachte, prägten zahlreiche technische Fehler und Fehlwürfe das Offensivspiel der Füchse. Und hinten wurden die jungen Torfrauen, die wieder für die beiden Stamm-Torhüterinnen einspringen mussten, von der Defensiv-Abteilung sträflich im Stich gelassen. So hatte Hypo leichtes Spiel, schon mit der Pausensirene war die Partie bei 21:9 für die Heimischen längst entschieden.

Die Füchse-Damen waren Hypo NÖ klar unterlegen!

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Zwar gelang es insbesondere Nikoleta Zizic im Angriff immer wieder, ihre Klasse aufblitzen zu lassen – mit neun Toren auch erfolgreichste Werferin ihrer Mannschaft! Aber hinten ließ man Hypo weiter munter gewähren – die Heimischen waren stets einen Schritt schneller und trafen nach Belieben, setzten nahezu jeden Ball in die Maschen. Da war aber letztlich längst die Luft draussen, die Gegenwehr der Hrupic-Mannschaft hielt sich in Grenzen. So setzte es schließlich eine mehr als deutliche 22:44-Niederlage!

„Ein Lehrspiel für meine Mannschaft“, musste auch Trainer Hrupic nach der Schlusssirene eingestehen. Dass nach der klaren Niederlage zu Hause nicht mehr viel zu holen sein wird, war von Anfang an klar. „Aber auch so ein Spiel hat seinen Sinn“, versuchte Ivan Hrupic der Partie auch etwas Positives abzugewinnen, „gerade unsere junge Spielerinnen können daraus enorm viel lernen!“ Dem stimmte auch Top-Werferin Slavica Schuster-Levak, die den Grunddurchgang als Torschützen-Königin beenden durfte, zu: „Unsere Jungen haben wieder viel gelernt, wir müssen und werden als Team noch weiter zusammenwachsen.“ 

Dennoch darf man in der Obersteiermark auf eine äußerst positive Saison zurückblicken: Nach dem Fast-Abstieg im Vorjahr hat die Mannschaft mit dem Einzug ins Semifinale einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht, ihr Saisonziel bei weitem übertroffen. Und jetzt geht es in die verdiente Sommerpause!