Damen bezwingen Dornbirn, Herren unterliegen in Korneuburg!

23. Januar 2021 | von Philipp Schwarz

Wechselnd erfolgreiches Wochenende für die BT Füchse: Während die BT Füchse Powersports Dornbirn knapp mit 31:30 in die Knie zwingen, müssen sich die BT Füchse Auto Pichler in Korneuburg klar mit 31:35 geschlagen geben.

Zittersieg für die Damen!

Ein enges Rennen lieferte sich die Hrupic-Truppe gegen Dornbirn: Die Vorarlbergerinnen kamen mit zwei bulgarischen Neuerwerbungen sichtlich verstärkt nach Trofaiach. Schon bis zur Pause konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Gute Leistungen der Torfrauen auf beiden Seiten prägten die Partie. Zur Pause hatten die Füchse-Damen schließlich knapp mit 16:15 die Nase vorne. 

Bot wieder eine tolle Leistung: Füchse-Torfrau Helena Segota!

Nach dem Seitenwechsel konnten die Füchse zunächst den Vorsprung etwas ausbauen: Nach 37 Minuten erzielte Nikoleta Zizic (gesamt acht Tore) die 22:18-Führung. Doch die Gäste gaben sich keinesfalls geschlagen, gingen nach 47 Minuten sogar mit 25:24 in Führung. Die Schlussphase glich dann einem Krimi: Zwei Minuten vor der Sirene herrschte ein 30:30-Gleichstand. Zudem setzte es zwei Minuten gegen die Heimischen. Die Erleichterung war dementsprechend groß, als Andrea Klaric 40 Sekunden vor dem Ende in Unterzahl (!) das erlösende 31:30 gelang. Unsere einmal mehr groß aufspielende Torfrau Helena Segota hielt den Sieg schließlich fest!

Niederlage für die Herren!

Das Spiel begann weitgehend ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Füchse: Insbesondere Kapitän Martin Breg gelang es immer wieder, den Ball im Tor unter zu bringen. Nach 14 Minuten lag die Poje-Mannschaft mit 10:6 voran. Insbesondere auch durch schnelle Konter kamen die Füchse immer wieder zum Torerfolg. Doch die Heimischen steckten nicht auf und es gelang ihnen, sich bis zur Pausensirene wieder auf 15:17 heran zu kämpfen.

Doch nach dem Seitenwechsel gelang es nur kurz, den Vorsprung zu verwalten. Schon nach 36 Minuten ging Korneuburg erstmals in Führung: 22:21. Insbesondere Anze Ratajec (gesamt acht Treffer!) war es zu verdanken, dass die Heimischen nicht schon in dieser Phase davonziehen konnten. Nach 51 Minuten lagen die Niederösterreicher hauchdünn mit 30:29 voran. Doch während sich die Füchse-Offensive am ausgezeichneten Tormann der Heimischen, dem jungen Lukas Meislinger, die Zähne ausbissen, landete auf der Gegenseite nahezu jeder Wurf im Tor. Und es kam, wie es kommen musste: Letztlich fiel der Sieg von Korneuburg mit 35:31 sogar noch recht deutlich aus!

Statt die Tabellenführung zu übernehmen (auch Leoben ist ausgerutscht!) wurden die Obersteirer damit von Hollabrunn (38:26 gegen den nächsten Gegner der Füchse St. Pölten) überholt...