BT Füchse zwingen Korneuburg mit 34:31 in die Knie!

02. Oktober 2021 | von Philipp Schwarz

Ein hartes Stück Arbeit war der zweite Saison-Sieg der BT Füchse Powersports in der WHA. Dabei begann die Partie eigentlich programmgemäß: Die Füchse-Damen dominierten das Spiel gegen Korneuburg zunächst ganz klar. Zwar unterliefen im Angriff einige Fehler, insbesondere fanden einige Zuspiele zu einem schnellen Gegenstoß keinen Abnehmer. Zudem kam auch noch Pech mit einigen Stangenwürfen dazu. Dennoch hatten die Heimischen – nicht zuletzt dank einer soliden Helena Segota im Tor – das Spiel in den ersten 20 Minuten stets im Griff. Beim Stand von 12:5 dachte man schon, die Füchse würden ihren Gegner an diesem Abend mit Haut und Haaren verspeisen. Aber es sollte anders kommen...

Plötzlich war der Faden gerissen, geschlagene zehn Minuten gelang kein weiterer Treffer, während die Gäste Tor um Tor aufholten. Erst in der Schlussminute gelang schließlich der Treffer zur 13:11-Pausenführung.

Nach einer tollen Partie zur wertvollsten Spielerin gekürt: Hannah Riedl

Und Korneuburg ließ nicht locker, schaffte nach 33 Minuten erstmals wieder den Ausgleich zum 14:14. Immer wieder kamen die Gäste über den Kreis zum Erfolg, bis schließlich nach 45 Minuten ein 22:23 von der Anzeigetafel leuchtete. Ein Time-out von Füchse-Coach Ivan Hrupic brachte schließlich doch noch die erhoffte Wende: Immer wieder war es in dieser heiklen Phase Slavica Schuster-Levak, die das Spiel an sich riss und auch für die „big points“ sorgte - mit acht Toren auch erfolgreichste Werferin ihrer Mannschaft! Zudem zeigte die junge Hannah Riedl eine Glanzleistung und wurde später mit sieben Toren auch völlig zu Recht zur wertvollsten Spielerin gekürt. Und die eingewechselte Torfrau Jana Novakovic sorgte bei ihrem Comeback mit einigen tollen Paraden für den nötigen Rückhalt. So gelang es, das Steuer doch noch herumzureißen – Nikoleta Zizic (gesamt sechs Treffer) sorgte in den Schlusssekunden für den 34:31-Endstand!

„Eine äußerst schwierige Partie“, atmete auch Vanessa Magg nach der Schlusssirene durch, „aber das haben wir uns größtenteils selbst zuzuschreiben. Auch als wir in der ersten Hälfte klar voran lagen, sind uns in der Offensive zu viele Fehler passiert, da hätten wir eigentlich schon alles klar machen müssen.“ Die Teamspielerin, die selbst nach ihrer langen Verletzungspause immer besser in Fahrt kommt und auch sechs Tore beisteuern konnte, zeigte sich durchaus selbstkritisch: „Dabei haben wir den Gegner sicher nicht unterschätzt, wir wussten ja um die guten Ergebnisse von Korneuburg. Aber wir haben uns mit unseren vergebenen Chancen selbst das Leben schwer gemacht!“ Ende gut, alles gut! „So war es wenigstens für die Fans eine spannende Partie“, lachte Magg erleichtert nach dem Spiel.

Mit Anstand zog sich unsere Herren-Mannschaft aus der Affäre: Beim wohl übermächtigen Gegner Bregenz setzte es nach einer ansprechenden Leistung und trotz zehn Toren von Adam Seferovic eine 29:34 (12:17)-Niederlage!