Unsere BT Füchse Powersports feiern bei den MGA Fivers einen 30:29 (17:18)-Erfolg!

06. Dezember 2020

Nichts für schwache Nerven: Unsere BT Füchse Powersports feiern bei den MGA Fivers einen 30:29 (17:18)-Erfolg!

Zuletzt, im Heimspiel gegen Feldkirch, klemmte es in der Offensive. Davon war auswärts bei den Fivers zunächst nichts mehr zu merken. Die Füchse-Damen spielten wie aus einem Guss, lagen ab der zehnten Minute vorerst immer in Front. Bis zur 26. Minute gelang es sogar, den Vorsprung auf vier Tore (17:13) auszubauen. Erst ein Time-out der Heimischen ließ den Angriffsschwung brechen: Die Fivers stellten die Defensive um, die beiden Scharfschützinnen der Füchse (Schuster-Levak und Zizic) wurden herausgedeckt und der Hrupic-Mannschaft gelang kein weiterer Treffer. Mit 17:18 ging es schließlich in die Pause.

Wurde  mehrfach hart in die Mangel genommen: Slavica Schuster-Levak!

Nach dem Seitenwechsel stellten auch die Gäste um: Jetzt wurde auch die Topscorerin der Fivers manngedeckt, und das Werk'l begann wieder zu laufen. In der Offensive sprang insbesondere die erst 20jährige Isabella Herzog ein – gleich fünf Tore in der zweiten Hälfte! Wenig verwunderlich und absolut verdient, dass Herzog auch zur wichtigsten Spielerin gekürt wurde. So lieferten sich die beiden Teams einen offenen Schlagabtausch bis in die Schlussphase: Auch ein paar kuriose Entscheidungen des Schiedsrichter-Teams steckten die Steirerinnen weg, nach 52 Minuten stand es 29:29! Doch in der Folge ließen Torfrau Helena Segota mit einigen Glanz-Paraden und Co. keinen weiteren Treffer der Heimischen mehr zu, das 30:29 durch Schuster-Levak aus einem Siebenmeter bedeutete auch schon den Endstand!

Klar war Füchse-Coach Ivan Hrupic nach der Schlusssirene happy: „Es hat sich gezeigt, dass wir uns auswärts oftmals leichter tun“, analysierte der Trainer. „Nach dem 4-Tore-Vorsprung kurz vor Seitenwechsel haben wir oftmals zu schnell gespielt, ließen fast ein bisschen Panik aufkommen. Das hat sich in der zweiten Halbzeit geändert“, weiß Hrupic, „auch wenn am Ende ein bisschen Glück dabei war. Aber Glück, gepaart mit Mut und Selbstvertrauen! Das hat am Ende den Ausschlag gegeben!“

Auch Kapitänin Carina Edlinger stimmte dem zu: „Nach der Umstellung unserer Defensive ist es dann immer besser gelaufen. Wir sind natürlich sehr stolz auf den Erfolg gegen so eine Top-Team. Wir haben immer an den Sieg geglaubt, und als Mannschaft gezeigt: Wir können alle schlagen...“