BT Füchse müssen sich in Linz hauchdünn mit 25:26 geschlagen geben!

20. November 2021 | von Philipp Schwarz

Kein Spiel für schwache Nerven: Nach einer verpatzten ersten Hälfte (9:13), danach gar sechs Tore Rückstand (10:16), kämpften sich die BT Füchse Auto Pichler ins Spiel zurück und hatten letztlich um einen einzigen Treffer das Nachsehen!

Der Spielbeginn fiel auf beiden Seiten einigermaßen verschlafen aus: Nach zehn Minuten lag Linz gerade einmal mit 3:2 voran. Dann aber gaben die Füchse Gas, zumindest bis Minute 18, als man wieder mit 9:8 in Front lag. Es folgte aber ein totales Black-out der Offensive, bis zur Pausensirene gelang kein weiteres Tor. In dieser Phase hatten es die Obersteirer Tormann Julian Vogel zu verdanken, der sein Team mit einigen Paraden noch einigermaßen im Spiel hielt. So ging es „nur“ mit einem 9:13 aus Sicht der Füchse in die Pause.

Adam Seferovic glänzte mit neun Toren

Auch in Hälfte zwei wirkte die Teraš-Truppe zunächst noch nicht ganz wachgerüttelt, schon nach 33 Minuten betrug der Rückstand satte sechs Tore. Nach 40 Minuten schließlich die wohl beste Phase der Gäste: Von 20:15 kam man bis auf 20:19 heran, der erlösende Ausgleich wollte aber nicht gelingen. Bis zur Schlusssirene lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen, der letzte Angriff der Füchse ging schließlich durch ein versuchtes „Flieger-Tor“ von Martin Breg daneben. In solchen Situationen haben die Schiris aber durchaus auch schon Siebenmeter gepfiffen. Bitterer Endstand: 26:25 für die Oberösterreicher...

„Schade“, trauerte Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland einem möglichen Punktegewinn nach, „wir haben es leider verabsäumt, unseren knappen Vorsprung in der ersten Hälfte noch etwas auszubauen. Es hat sich aber gezeigt, dass die Partie durch die Ausfälle auf beiden Seiten nicht gerade am höchsten Niveau abgelaufen ist.“ Die vielleicht entscheidende Situation, warum die Füchse letztlich mit leeren Händen die Heimreise antreten müssen, sah Weiland so: „Kurz vor unserer allerletzten Chance hat Sabazgiraev noch die Stange getroffen. Und ganz zum Schluss, als Breg zu einem Fliegertor angesetzt hat, hätte es eigentlich Siebenmeter für uns geben müssen. Aber egal: Wir hätten mit einem Punkt heute gut leben können, haben es aber selbst verabsäumt. So kann man Linz, das kaum Wechselspieler zur Verfügung hatte, nur zum nicht unverdienten Sieg gratulieren...“