BT Füchse fegen HIB Graz mit 30:22 (15:10) aus der Halle!

27. Februar 2021 | von Philipp Schwarz

Das war ein klares Statement, wer die steirische Nummer Eins in der spusu CHALLENGE ist: Auch im zweiten Duell mit HIB Grosschädl Stahl Graz feierten die BT Füchse Auto Pichler einen Kanter-Sieg!

Dabei starteten die Gäste sehr ambitioniert ins Spiel: In der Anfangsphase war beinahe jeder Angriff der Grazer von Erfolg gekrönt. Insbesondere der „neue“ Innenblock der Füchse mit Anze Ratajec und Lubomir Jadron, die die verletzten Mario Maretic und Thomas Tremmel in der Defensive ersetzten, brauchte eine Anlaufzeit. Spielstand nach zehn Minuten: 4:6. Doch dann wurde der Laden dicht gemacht und das Spiel gedreht: Nach 17 Minuten lagen die Füchse erstmals mit zwei Toren voran: 8:6! Der Abwehrriegel hielt fortan weiter und bis zur Pause gelang es, den Vorsprung aus zu bauen. Insbesondere der linke Flügel der Füchse, Thomas Kuhn, nutzte die erhöhte Einsatzzeit nach dem Ausfall von Paul Offner, immer wieder zum Torerfolg. Mit einem beruhigenden 15:10 ging es in die Pause.

Mit acht Toren erfolgreichster Werfer seiner Mannschaft: Thomas Kuhn!

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gäste zunächst wieder effektiver und konnten den Rückstand auf zwei Tore verringern – 16:14. Doch die Poje-Mannschaft konnte wieder zulegen: Nach 40 Minuten war der Vier-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Und Ratajec, der erst kürzlich seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte, und Co. ließen nichts mehr anbrennen. Neben Adin Jasarevic im Tor, der einmal mehr sein Talent unter Beweis stellte, wurden nach und nach auch alle anderen Nachwuchsspieler eingewechselt. Letztlich fiel der Sieg mit 30:22 sogar noch mehr als deutlich aus!

Klar war Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland happy: „Eine reife Leistung unserer Mannschaft“, lobte Weiland, „wir haben eine klare Reaktion auf die eher matten Leistungen in den letzten beiden Spielen gezeigt. Unsere Deckung hat zunehmend aggressiver agiert. Wir haben uns nach den Startschwierigkeiten schnell gefangen und fast nichts mehr zugelassen.“ Ein Sonder-Lob gab es auch für Thomas Kuhn, mit acht Toren erfolgreichster Werfer seiner Mannschaft: „Super gespielt, alles richtig gemacht! Aber auch alle jungen Spieler haben einmal mehr aufgezeigt.“

Platz zwei in der Tabelle wurde mit diesem Sieg zurück erobert, „jetzt geht es mit Vollgas in Richtung Platz eins“, gibt Weiland die Richtung vor.