Handball-Gala in der Brucker Sporthalle

31. Oktober 2020

Die Damen der BT Füchse Powersports setzen sich gegen Wiener Neustadt mit 26:24 durch. Im Anschluss fegten die BT Füchse Auto Pichler Tabellenführer Leoben mit 31:26 aus der Halle!

Zum Auftakt war das Damen-Team an der Reihe. Gegen Wiener Neustadt sollten nach der Pleite in Eggenburg die nächsten Punkte her. In der ersten Halbzeit gelang es keinem der Teams, sich entscheidend abzusetzen, die Führung wechselte ständig. Auch sieben Tore alleine in der ersten Hälfte der erneut groß aufspielenden Slavica Schuster-Levak reichten nicht für die Pausenführung. So ging es mit einem fast logischen 12:12 in die Kabinen.

Einmal mehr nicht zu stoppen: Slavica Schuster-Levak

Nach dem Seitenwechsel startete die Hrupic-Mannschaft wie aus der Pistole geschossen: Vier Tore in Serie brachten einen 16:12-Vorsprung. Ein komfortabler Zwischenstand, sollte man meinen. Doch die Niederösterreicherinnen steckten nicht auf und kamen acht Minuten vor dem Ende wieder zum Ausgleich (21:21). Eine überragende Jana Novakovic im Tor – die die ebenfalls stark spielende Helena Segota in Minute 40 ersetzte – ließ Wiener Neustadt mehrfach verzweifeln. Und als Schuster-Levak in der Schlussminute einen Siebenmeter eiskalt verwertete, war der 26:24-Erfolg in trockenen Tüchern!

Klar war der Trainer nach dem Sieg happy: „Nach dem kollektiven Black-out zuletzt in Eggenburg, hat die Mannschaft heute wieder ein anderes Gesicht gezeigt“, freute sich Ivan Hrupic. „Auch wenn wir am Ende wohl auch ein bisschen Glück hatten: Der Sieg war verdient!“

Und der Trainer ist stolz auf sein Team: „Eine junge Mannschaft, die noch in der Entwicklung ist. Da gibt es noch einiges zu verbessern. Aber wir sind erst drei Monate in dieser Formation zusammen, das braucht sicher noch seine Zeit. Aber wir sind auf einem guten Weg. Und heute haben sie einmal mehr ihr Potenzial und ihren Charakter bewiesen...“ 

Das ging glatt: Die BT Füchse Auto Pichler schicken Tabellenführer Leoben mit einer 31:26-Packung nach Hause!

Die Damen hatten also vorgelegt! Klar das die Herren-Mannschaft da gegen Leoben nicht nachstehen wollte:

War kaum zu halten: Routinier Mario Maretic

Die Füchse starteten hochkonzentriert ins Spiel: Bereits nach zehn Minuten lag man mit 6:3 voran. Konsequent in der Deckungsarbeit und mit einem abermals starken Luka Marinovic im Tor bissen sich die Gäste an der Defensive der Poje-Truppe die Zähne aus. Immer wieder waren es der pfeilschnelle Ex-Leobener Thomas Kuhn, der aus Kontern erfolgreich war, und Luca Plassnig am Kreis, die den Vorsprung kontinuierlich wachsen ließen. Auch durch Rot gegen Anze Ratajec ließen sich die Heimischen nicht stoppen. So leuchtete zur Pause bereits ein 18:10 von der Anzeigetafel!

Nach dem Seitenwechsel keimte beim Tabellenführer noch einmal kurz Hoffnung auf, als der Rückstand bis zur 40. Spielminute auf vier Tore verkürzt wurde. Doch die Füchse ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen: Als es eng zu werden drohte, waren es die Routiniers, die das Spiel in die Hand nahmen: Mario Maretic (gesamt sechs Tore) und Martin Breg, der nicht nur seine Siebenmeter staubtrocken verwandelte, ließen in der Partie nichts mehr anbrennen. Und so war der souveräne 31:26-Erfolg perfekt!

„Eine etwas engere Partie hätte ich mir schon erwartet“, strahlte Füchse-Coach Dino Poje nach der Schlusssirene über beide Ohren. „Hut ab vor meinem Team“, gab der Trainer ein Pauschallob, „sie haben genau das umgesetzt, was ich gefordert habe: Ein Spiel mit Herz und Kampfgeist! Die Mannschaft hat einmal mehr Charakter gezeigt, nur so war dieser klare Erfolg möglich. Und ein Sieg im Derby ist eben immer etwas Besonderes...“

Dem schloss sich auch der „man of the match“ Mario Maretic an: „Wir haben uns die ganze Woche super auf diese Partie vorbereitet“, strahlte der Routinier. „Ein Derby zu gewinnen freut uns natürlich ganz besonders, erst recht, wenn es gegen den Tabellenführer geht!“ Maretic strich auch besonders die Defensiv-Leistung heraus: „Wir sind hinten super gestanden. Dass man den Angriffsdruck nicht über 60 Minuten so durchziehen kann, ist klar! Aber wir haben mit Herz gespielt und gezeigt, wer der Chef in der Halle ist...“