BT Füchse deklassieren im ersten Finalspiel Vöslau mit 31:24!

30. Mai 2021 | von Philipp Schwarz

Das hätten sich die BT Füchse Auto Pichler wohl schwerer vorgestellt: Im ersten Finalspiel der best-of-three-Serie wurden die Mannschaft von roomz JAGS Vöslau klar mit 31:24 abgefertigt.

Hoch konzentriert und ebenso motiviert startete die Radischnig-Truppe ins Spiel: In der Abwehr souverän, im Angriff überaus erfolgreich. So stand es bereits nach zehn Minuten nach einem herrlichen „Fliegertor“ von Lubomir Jadron – nach Zuspiel von Kapitän Martin Breg – 8:3 für die Heimischen. Und die Füchse, angetrieben von den begeisterten Fans, dachten in dieser Phase keine Sekunde daran, einen Gang zurück zu schalten. Nahezu jeder Angriff, mehrfach auch durch blitzschnelle Konter, landete im Netz. Felix Friedel im Tor der Gäste konnte einem fast schon ein bisschen leid tun... So ging es mit einer souveränen 19:10-Führung in die Kabinen. „Ein bisschen mehr Gegenwehr hätte ich schon erwartet“, schmunzelte Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland schon in der Pause.

Nach dem Ausfall von Luca Plassnig erfolgreicher "Allein-Unterhalter" am zentralen Kreis: Thomas Tremmel

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste dann aber doch etwas geschont. Luka Marinovic – einmal mehr ein sicherer Rückhalt – wurde im Tor durch den gerade einmal halb so alten Adin Jasarevic ersetzt. Im Angriff schlich sich dann doch etwas der Schlendrian ein und die Gäste konnten zumindest mithalten. Die Füchse beschränkten sich eher darauf, den Vorsprung sicher zu verwalten, was auch eindrucksvoll gelang. Nachdem es sich Trainer Radischnig leisten konnte, den gesamten Kader ins Spiel zu bringen, gelang Vöslau noch etwas Ergebnis-Kosmetik. Der souveräne 31:24-Erfolg war aber in keiner Phase des Spieles in Gefahr. Auch Paul Offner hat sein Versprechen – in einem seiner letzten Spiele im Füchse-Dress noch einmal alles zu geben – eindrucksvoll eingelöst: Unter tosendem Applaus nach acht Toren zum wertvollsten Spieler gekürt!

Auch Trainer Jürgen Radischnig war angesichts der Dominanz seiner Mannschaft fast ein bisschen überrascht: „Dass es so klar wird, hätte ich nicht gerechnet. Nach dem geschafften Aufstieg war bei meiner Mannschaft doch etwas die Luft draußen, das hab ich schon im Training gemerkt.“ Dass dann eine derart souveräne Vorstellung folgt, hätte auch der Trainer kaum erwartet. „Eine perfekte erste Halbzeit“, zog Radischnig Bilanz, „vom Tempo her, vom Abwehrverhalten: Ich ziehe wirklich den Hut vor meiner Mannschaft!“

Kapitän Martin Breg grinste nach der Schluss-Sirene zufrieden: „Wir haben von Anfang an Vollgas geben! Dass wir in der zweiten Hälfte wohl etwas zu wenig konsequent gespielt haben, tut der Freude keinen Abbruch!“

Auch wenn noch ein hartes Stück Arbeit wartet: Das zweite Spiel steigt am kommenden Donnerstag, jetzt können die Füchse aber getrost schon einmal den Meistersekt einkühlen...