BT Füchse-Damen ballern den Tabellen-Zweiten WAT Atzgersdorf mit 32:27 (15:11) aus der Halle!

27. März 2021 | von Philipp Schwarz

Das war so kaum zu erwarten: Die BT Füchse Powersports lassen dem Tabellen-Zweiten WAT Atzgersdorf in der Trofaiacher Sporthalle null Chancen und gehen mit einem deutlichen 32:27-Erfolg vom Parkett! Die favorisierten Wienerinnen, die bis dahin erst drei Punkte in der gesamten Saison abgeben mussten, waren ohne Chance. Zu stark präsentierte sich die Hrupic-Mannschaft im Füchse-Bau. Zwar starteten die Gäste besser ins Spiel: Nach acht Minuten lag Atzgersdorf mit 6:3 voran. Aber das konnte die Füchse-Damen nur wenig beeindrucken. Schuster-Levak und Co. fighteten beherzt zurück und kamen wieder heran. Vorne sorgte insbesondere eine blendend gelaunte Nikoleta Zizic (gesamt gleich elf Tore!) für eine erfolgreiche Treffer-Quote. Und hinten hielt Jana Novakovic mit Top-Paraden den Laden dicht. So gelang es den Füchsen sogar, bis zur Pausensirene einen in dieser Höhe doch etwas überraschenden 15:11-Vorsprung heraus zu spielen.

Zeigte eine sensationelle Leistung im Füchse-Tor: Jana Novakovic!

Ähnlich ging es in der zweiten Halbzeit weiter: Eine sensationell aufspielende Novakovic im Tor zeigte nach wie vor null Respekt vor den mit drei Teamspielerinnen „garnierten“ Gästen, und brachte mit einer Glanz-Parade nach der anderen Atzgersdorf zum Verzweifeln. Und vorne lief das Werk'l nach wie vor wie geschmiert: Nikoleta Zizic erwies sich weiter als Scharfschützin vom Dienst, der Vorsprung wurde nach und nach ausgebaut. Schon nach 50 Minuten war die Partie beim Stand von 28:19 praktisch entschieden. Als dann etwas der Dampf draußen war, konnte Atzgersdorf bis zu Schluss-Sirene noch auf 32:27 verkürzen. Einmal mehr allerbeste Werbung für Damen-Handball, einmal mehr durfte Trainer Ivan Hrupic mit seinen Füchse-Damen einen tollen Erfolg bejubeln!

„Pauschallob an die Damen! Eine hervorragende Mannschafts-Leistung“, strahlte auch Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland nach dem Spiel, „alle haben an einem Strang gezogen. Ein Sieg in dieser Höhe war wohl kaum zu erwarten. Aber mit unserer aggressiven Deckung und einer überragenden Torfrau haben wir Atzgersdorf den Nerv gezogen. Diese Form müssen wir jetzt konservieren, so kann es ruhig weitergehen!“ Auch für Weiland waren diese Punkte nicht unbedingt fix eingeplant: „Aber umso besser, wir sind unserem Ziel, die Top-Vier zu erreichen, wieder einen großen Schritt näher gekommen!“