Ausgerutscht! Die BT Füchse Auto Pichler müssen sich dem UHC Hollabrunn mit 31:34 (17:17) geschlagen geben!

16. Januar 2021 | von Philipp Schwarz

Verpatzter Auftakt für die BT Füchse Auto Pichler ins neue Jahr: Ein beherzter Kampf gegen den UHC Hollabrunn war letztlich zu wenig, in der Trofaiacher Sporthalle setzte es eine 31:34-Niederlage.

Die Partie begann für die Füchse bereits „durchwachsen“: Schon nach neun Minuten lag die Poje-Truppe mit drei Toren zurück (3:6). Auch in der Folge kam man nicht so recht auf Touren, insbesondere gegen Vlatko Mitkov bei den Gästen (gesamt 11 Tore!) fand man kein Rezept. Es dauerte bis zur 22. Minute, bis die Heimischen erstmals in Führung gingen: 14:13. Schließlich ging es mit einem 17:17-Gleichstand in die Kabinen.

Auch sieben Tore von Anze Ratajec (links) waren für die Füchse zu wenig!

Den besseren Start nach dem Seitenwechsel erwischte die Mannschaft von Dino Poje: Drei Tore in Serie brachten einen 20:17-Vorsprung. Nach Rot gegen Thomas Tremmel in der 38. Minute war das Pulver aber verschossen. Trotz einer kompakten Mannschaftsleistung (gleich zehn Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein!) musste man die Gäste ziehen lassen. Letztlich setzte es eine klare 31:34-Niederlage. Daran konnte auch eine solide Leistung von Füchse-Goalie Adin Jasarevic, der für Luka Marinovic einspringen musste, nichts ändern.

„Schade, ein verpatzter Start ins neue Jahr, wie schon zum Saisonauftakt gegen Hollabrunn“, war Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland enttäuscht. „Wir haben in der Defensive zu passiv agiert, die letzte Konsequenz vermissen lassen“, analysiert Weiland, „und ein Spieler wie Mitkov ist eben nicht umsonst ein langjähriger Teamspieler! Wenn sich die eigenen Fehler dann summieren, kommt noch eine gewisse Verunsicherung dazu. So war es am Ende des Tages leider zu wenig.“

In der Tabelle ist noch nicht allzu viel passiert, aber Hollabrunn ist den Füchsen mit diesem Erfolg natürlich näher gerückt. „Jetzt gilt es, die Kräfte wieder zu sammeln und schon im nächsten Spiel wieder Gas zu geben“, sieht Weiland trotz der Niederlage schon wieder optimistisch in die Zukunft.