BT Füchse Auto Pichler erneut souverän: Klarer 33:24 (17:9)-Erfolg über den WAT Atzgersdorf!

06. Februar 2021 | von Philipp Schwarz

Die Hiobs-Botschaft gab es für die Füchse schon vor dem Spiel: Mannschafts-Stütze Anze Ratajec musste passen, ihn plagt eine Schulterverletzung! Aber die Poje-Truppe steckte den Ausfall weg und startete beherzt ins Spiel: Nach zehn Minuten lag man bereits mit 5:2 in Front. Die konsequente Deckung ließ kaum Chancen der Gäste zu, bescherte den Füchsen allerdings auch zahlreiche Zeitstrafen. Aber selbst in Unterzahl war man immer Herr der Lage, nicht einmal in einer Phase, als gleich zwei Spieler zusehen mussten, kassierten die Füchse einen Gegentreffer. Einmal mehr souverän: Füchse-Goalie Luka Marinovic! Bis zur Pausensirene wurde der Vorsprung so auf 17:9 ausgebaut.

"Man of the Match" bei den Füchsen: Luca Plassnig!

Der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte zunächst den Gästen: Drei Tore in Serie, und im Fuchsbau musste man bis zur 35. Minute warten, ehe dem groß aufspielenden Luca Plassnig – wurde auch zum wertvollsten Spieler gekürt – der erste Treffer gelang. Bis zur 42. Minute gelang es Atzgersdorf, bis auf 21:17 heran zu kommen. Doch die Heimischen ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen: Ein Time-out zur richtigen Zeit von Coach Dino Poje brachte die Füchse wieder in die Spur zurück. Auch der erst 17jährige Tormann Adin Jasarevic, der für Marinovic gekommen war, bewies, dass er sein Handwerk gelernt hat. Nach 51 Minuten war mit 28:20 der Acht-Tore-Vorsprung wieder hergestellt und somit die Partie gelaufen. Die Gäste konnten nicht mehr herankommen, und so fiel der Sieg mit 33:24 noch sehr deutlich aus.

Klar war auch Füchse-Geschäftsführer Karl-Heinz Weiland zufrieden: „Unterm Strich eine souveräne Vorstellung unserer Mannschaft“, lobte Weiland, „die Deckung hat gute Arbeit geleistet. Auch das Umschalten in den Angriff hat gut funktioniert. Und zudem hat Marinovic im Tor – wie später auch Jasarevic – ganze Arbeit geleistet. Die kurze Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte hat der Trainer mit seinem Time-out brechen können.“ Auch dass der Ausfall von Ratajec so gut weggesteckt wurde, freute den Geschäftsführer: „Unser Coach hat die Mannschaft gut durch sortiert! Und nur wenn alle an einem Strang ziehen, so wie auch heute, ist ein derart klarer Sieg möglich...“