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WJU12 bei der österreichischen Meisterschaft nur knapp an Bronze vorbei!



Am vergangenen Wochenende fanden die österreichischen Meisterschaften für die WJU12 in Lustenau statt. Die Vorbereitungszeit für unsere Mannschaft war nicht optimal: Das letzte gemeinsame Spiel der Mädchen lag zwei Monate zurück, die großen Belastungen in den höheren Gruppen waren enorm, dazu kam das Fehlen von drei Spielerinnen im Kader (davon zwei Stammspielerinnen) und nur drei Trainingseinheiten vor dem Start der ÖMS führten zu physischer und psychischer Müdigkeit. Dennoch haben die elf Mädchen Kraft, Stärke und Kampfgeist bewiesen. Mit dem kleinen Kader konnten wir in der starken Gruppe mit Atzgersdorf und Dornbirn-Schoren den zweiten Gruppenplatz erreichen. Gegen Dornbirn-Schoren gewannen wir mit 19:13. Beim zweiten Spiel gegen Atzgersdorf mussten wir uns mit 12:28 klar geschlagen geben. Das Ziel, ins Halbfinale zu kommen und um Medaillen mitzumischen, war somit erreicht.

Am zweiten Tag mussten wir gleich in der früh gegen Hypo Niederösterreich antreten. In diesem Spiel mussten wir eine Spielerin aufgrund von Übelkeit komplett aus dem Kader nehmen. In den ersten zehn Minuten haben wir in der Deckung brav gespielt, dennoch waren die Gegner einfach zu stark. Folglich haben die Trainerinnen bereits früh in der ersten Halbzeit entschieden, die drei Rückraumspieler für das Spiel um Platz drei zu schonen und so die letzten Kräfte für den Kampf um Bronze zu mobilisieren. Das Spiel ging somit eindeutig und klar an Hypo Niederösterreich.

Die Pause vor dem Spiel um Platz drei wurde dafür genutzt, um die letzten Kräfte und den großen Kampfgeist der Mädchen nochmals anzustacheln. Das Spiel um Bronze gegen Lustenau war somit geprägt von purer Motivation, Kampfgeist und Emotionen. In den ersten Minuten mussten wir eine Stammspielerin zum Verarzten fünf Minuten auf der Bank behalten – dies haben die Gegner gut genutzt und einen Drei-Tore-Vorsprung herausgeholt. Wir gingen mit einem Rückstand von 10:13 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit haben die Mädchen hart daran gearbeitet, den Drei-Tore-Rückstand wettzumachen. In Minute 31 stand es 15:16 – nur mehr ein Tor fehlte auf den Ausgleich. Eine Strafe kurz danach und somit eine Spielerin weniger am Feld machte es uns nicht gerade leicht, weiter dran zu bleiben. Dennoch blieben wir bis zum Schluss gefährlich. Ganz am Ende verloren wir knapp mit 18:21. Eine Medaille war zum Greifen nahe und so war die Enttäuschung der Mädchen riesig. Wir sind dennoch unglaublich stolz auf euch – ihr habt bewiesen, was alles machbar ist und wir sind überzeugt davon, dass bei der nächsten ÖMS alles möglich ist. Lena Zötsch wurde ins All-Star-Team gewählt und gehörte somit zu den besten Spielerinnen des Turniers.

Wir danken dem HC Lustenau für die herzliche Aufnahme. Der größte Dank ergeht aber an die Eltern, die uns nach Vorarlberg begleitet haben. Ihr ward nicht nur wahnsinnig tolle Trommler, Fotografen, Masseure und Chauffeure, sondern Menschen mit Herz und Leidenschaft, die für diesen Sport brennen.


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